# Ich wollte doch nur den Garten bewässern

- Channel: [Spiel und Zeug](https://www.youtube.com/channel/UCM1jNA8DM90LE4ywxBe8RmA)
- Published: 2026-04-25
- Source video: [Watch on YouTube](https://youtube.com/watch?v=mv4TtLk5nDM)
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## Article

Vor drei Jahren haben wir dieses Haus aus den 60ern gekauft und in einem wilden Prozess zu einem Smarthome für uns modernisiert. Mit dem Haus kam ein Garten, der über die Jahre verwildert war. Letztes Jahr haben wir ihn zugänglich gemacht und dieses Jahr soll er auch smart werden. 920 $m^2$, keine Ahnung, was wir tun, aber das hält uns nicht davon ab, einen Plan zu machen. Los geht's. Mein Ziel ist ja, möglichst viel Arbeit zu automatisieren. Wir hatten im alten Garten eine Bewässerungsanlage. Ich habe hier einen Mähroboter und es gibt noch so viel mehr zu tun. Und übergangsweise schauen wir uns gleich auch noch mal den Nachfolger vom Ipa Ees an, den ich hier letztes Jahr schon entwickelt hatte. Oh, das ist aber knapp an der Kamera vorbei.

Die wichtigste Frage ist ja, bevor man mit irgendwas loslegt: Was will ich eigentlich? Was wollen wir eigentlich? Überall lernen wir als deutsche Gartenbesitzer gerade, was wir und in unserem Fall auch vorherige Generationen hier falsch gemacht haben. Ich habe schon wieder einen Hals. Forsythien, Kirschlorbeer, Hortensien – mit dem biologischen Mehrwert eines Plastikbechers in der Natur. Aber die Frage ist ja, wie kann ein moderner Garten aussehen und gleichzeitig irgendwie einen Nutzen für alle bringen? Denn jeder Garten ist ja auch ein Teil von einem größeren Ökosystem, das von immer mehr Faktoren bedroht wird. Darum müssen wir natürlich auch immer sinnvolle Entscheidungen dafür treffen.

Ein weiteres Ökosystem und eine sinnvolle Entscheidung ist das von Withings, damit du auch lange was von deinem Garten hast. Ich bin da eher zufällig vor vielen Jahren reingerutscht, als ich meine erste smarte Waage gekauft habe. Und seitdem habe ich jetzt einfach jede Messung in der App. Auch wenn das zumindest zuletzt keinen Spaß gemacht hat, aber da kann die Waage nichts für und ist ein Projekt für ein völlig anderes Video. Mittlerweile habe ich das volle Programm. Ich habe eine Uhr, Blutdruckmesser, den Sleep Analyzer meiner Matratze, den BMO, um immer einen kleinen Arzt in der Medikamentenschublade zu haben und auch einen U-Scan. Die Withings-App ist dabei der zentrale Punkt im Withings-Universum und schnürt alles wunderbar zusammen. Und weil Withings ein französisches Unternehmen ist, liegen alle Clouddaten in Europa und werden auch hier verarbeitet, im Gegensatz zu einigen anderen Herstellern. Und weil Withings als Pionier immer vorausläuft, freue ich mich tatsächlich schon sehr auf die Body Scan 2 mit noch mehr Messwerten. Denn je mehr du misst, desto mehr kannst du verstehen, wann und wo du vielleicht mit Ernährung oder Training gegensteuern solltest. Echte Einblicke statt bloßem Raten. Um dir den Start schmackhafter zu machen, sparst du dieses Wochenende mit dem Code Withings 10 % auf alle Withings Produkte. Links findest du unten in der Videobeschreibung. Danke Withings für die Unterstützung dieses Videos.

Im Zweifel lebt man ja auch nicht alleine. Also nur, weil ich sage, ich möchte vielleicht den perfekten englischen Rasen oder ich möchte den absoluten Naturgarten, sehen das ja nicht alle Hausbewohner so. Die Kinder wollen hier ein bisschen Spielfläche und eigentlich Chaos drumherum zum Entdecken. Müssen wir einen vernünftigen Kompromiss finden und die Flora und Fauna auch noch irgendwie mitnehmen, denn die hat ja wiederum noch mal andere Ansprüche. Geht die Welt gleich unter, wenn man irgendwo im Garten eine Hortensie hat? Ich glaube nicht, sonst wäre die Welt schon längst untergegangen und die aktuellen Weltuntergangsbedrohungen sind wahrscheinlich nicht von Hortensien ausgelöst. Ich möchte nicht in einem typischen deutschen Gartensiedlungs-Familien-Garten wohnen, wo in allen vier Ecken Spielgeräte drin stecken und dazwischen wachsen hässliche Hecken. Das entspricht nicht unseren optischen Ansprüchen.

Das mit den optischen Ansprüchen ist schwer zu glauben, ne? Das war ja auch ein Grund, der damals für dieses Grundstück sprach. Hier stehen schon ein paar große Bäume. Hier ist alles ein bisschen eingewachsener, auch wenn durch das Freibaggern des Kellers nicht mehr alles so eingewachsen ist, wie es mal war. Aber das Ziel soll ein üppiger Naturgarten sein mit überwiegend heimischen Pflanzen, die aber nicht nur die Hummeln schön finden, sondern wir auch. Und das ist gar nicht unbedingt so einfach, weil vieles mit großem Mehrwert für die Insektenwelt eher aussieht wie Unkraut. Aber wir werden versuchen, das zu kombinieren und wahrscheinlich auch viel lernen in den nächsten Monaten, Jahren, Jahrzehnten. Also, abonnieren nicht vergessen. Dafür habe ich keine Kosten und Mühen gescheut und professionell diese Amateur-Drohnenaufnahme von unserem Garten gemacht, damit wir überhaupt erstmal wissen, wovon wir sprechen. Ich habe dann alles Wichtige nachgezeichnet, dann kann ich dich ausblenden, dann ist das alles ein bisschen ordentlicher und dann habe ich versucht, das alles so ein bisschen zu skizzieren. Das ist gar nicht so leicht, da nicht aus dem Maßstab zu fallen. Wenn man jetzt hier versucht, irgendwie Trittsteine zu malen, stellt man schnell fest, dass die halb so groß sind wie mein Auto. Und da muss ich natürlich ein bisschen aufpassen, dass das Ganze irgendwie noch Sinn ergibt, sonst ist der Mehrwert irgendwie null.

Um die Gegenprobe zu machen und auch zu sehen, was das eigentlich bedeutet, habe ich dieses Kreidespray besorgt, um die Sachen jetzt einmal auf dem Boden zu markieren, damit man auch sieht, wie viel Durchgangsbereich im Zweifel auch einfach übrig bleibt. Wichtig ist ja erstmal, die Räume im Garten zu erkennen oder festzulegen, um auch gleich zu wissen, was wir wo, wie und womit bewässern wollen. Und ich glaube, wir müssen ein bisschen wie ein Fleischwolf vom Groben ins Feine arbeiten. Erstmal die groben Bereiche festlegen, um dann sagen zu können: Vielleicht da soll noch eine Sitzecke mit einer Feuerschale hin oder so. Hier ist ein Gewächshaus, das hier noch von den Vorbesitzern steht und dass wir auch erstmal weiter benutzen wollen und das soll auch automatisch bewässert werden. Gerade stört aber den potenziellen Tomatenanbau noch, dass das über den Winter von den Kaninchen in Beschlag genommen wurde. Über dieses Rohr ist es mit ihrem eigentlichen Gehege verbunden und das hat ihnen schon sehr zugesagt. Wenn sie jetzt aber auch wieder mehr raus können, müssen sie auch hier raus. Das wird ihnen wahrscheinlich nicht ganz so sehr zusagen.

Ich hatte im Winter auch hier eine Kamera eingebaut, um sie immer im Blick haben zu können, aber sie haben versucht, das Ganze zu sabotieren. Am Ende hat der Mähroboter, der hier gerade fährt, ihnen in die Karten gespielt und dem Ganzen den Garaus gemacht, und deswegen muss hier auch heute ein neues Kabel hin. Die Kamera hilft natürlich nicht nur, die Kaninchen im Winter zu überwachen, sondern auch im Frühjahr/Sommer zu sehen, wann die Tomaten ausgegeizt werden müssen – auch ein Wort, das ich im letzten Jahr gelernt habe – aber nur wenn das Kabel wieder liegt, denn sonst sehe ich ja nichts. Also bringen wir jetzt Netzwerk ins Gewächshaus, wie es sich gehört. Jedes Gewächshaus braucht Netzwerk. Ah, das überirdisch zu verlegen, war ein Fehler. Ein bisschen abgedriftet. Ich habe mir eine kleine Bohrkrone dafür gekauft, damit wir das bis ins Gewächshaus reinbekommen. Leider habe ich die nicht für meinen Schlagbohrer gekauft, weil ich nicht aufgepasst habe. Funktioniert ja überhaupt nicht.

Das ist nur eine halbe Flasche. Ich bin einfach am unteren Rand. Ich kann auch einfach unten durchschieben. Stimmt. Das sagst du mir jetzt, als wäre nichts gewesen. Und wir sind wieder auf Sendung. Das einzige kleine Problem ist, oder was heißt Problem, ne? Im Moment sieht man hier außer mir nichts anderes mehr, denn die Kollegen sind wieder draußen und mein Gedanke war: Wenn jetzt hier drinnen schon etwas angebaut wird, dann können wir ja hier drumherum einen kleinen Nutz- und Naschgarten aufbauen. Hier steht ja z. B. auch unser Apfelbaum, den wir aus dem alten Haus mitgenommen haben und naja, noch ein paar Sträucher drumherum. Hier sind ein paar Johannisbeeren. Und gerade wenn man diesen Nutz- und Naschgarten ausbaut in Richtung zukünftigen Kinderspielbereich mit Kaninchengehege – das smarte Kaninchengehege aus dem letzten Jahr soll jetzt hier noch so einen etwas permanenteren Außenbereich bekommen.

Hier auf der anderen Seite sollen vor allem die Kinderspielmöglichkeiten entstehen, denn wenn wir einige der Dreckslöcher auf dem Grundstück stopfen, in denen sie sich aktuell suhlen, brauchen sie Ausgleichsflächen. Also ein bisschen Buddelstelle hier, vielleicht eine Schaukel, auch als Eingangsbereich in diesem Bereich. Und außerdem könnte dieser Bereich dann hier von einem Beet, das so mittelhoch bepflanzt ist, abgetrennt werden und die Sicht versperren. Aus beidseitigem Interesse, würde ich sagen. Wir schauen nicht mehr direkt auf das Chaos der Kinderspielgeräte und die Kinder können hier Sachen machen, die sie eigentlich nicht machen sollen, wenn hier in Zukunft die Pflasterung endet. Und dann hier der Durchgang ist und hier das Beet… Ich muss nicht da runter, mache ich einfach nur Nebel. Und hier das Beet ist dann hier noch genug Platz für eine Schaukel? Ich würde sagen ja, für eine Turnstange. Nicht zum Beten. Gut, das finden wir noch raus. Irgendwo ist noch Platz für eine Turnstange. Letztes Jahr kam dann diese Terrasse dazu und die wollen wir perspektivisch noch ein bisschen gemütlicher machen. Hier soll das Beet noch ein bisschen nach vorne gezogen werden und das Ganze abtrennen. Die Frage ist aber, ob wir das jetzt schon machen, weil hier soll ja wieder eine Treppe hoch, die damals da war. Naja, dann muss oben auch noch ein Bodenbelag drauf und eine Brüstung. Das würde wahrscheinlich alles unter dem Bauvorhaben ein bisschen leiden, aber vielleicht stocken wir das Beet schon mal ein bisschen auf und dann irgendwann ziehen wir das auch hier rum.

Mit der Hecke da hinten bin ich auch nicht besonders glücklich. Da müssen wir mal schauen, was wir da machen, aber ich glaube nicht mehr dieses Jahr. Ich habe das Mähen direkt davor aber schon ein bisschen zurückgefahren. Die Hecke würde ich eigentlich gerne loswerden und durch einen Zaun ersetzen, den wir dann mit irgendeiner Rankpflanze bewuchern, denn genau wie ich ist die ein bisschen sehr in die Tiefe gegangen in den letzten Jahren und dann können wir da glaube ich das Ganze noch mal einen Meter oder sogar mehr zurückdrängen und bekommen hier mehr Beetfläche. Ansonsten gehen wir mit diesem Beschattungsprovisorium erstmal in diese Saison. Es hilft ja nichts. Es geht nicht alles auf einmal. Hier in der Mitte soll Spielwiese bleiben oder werden. Dafür muss dieser Baumstumpf hier noch weichen. Das passiert aber erst, wenn dieses Video veröffentlicht ist. Das schaffen wir heute nicht mehr. Da freue ich mich auch schon ganz besonders drauf, den rauszukloppen. Aber der Rest der Wiese wird weiter vom Mähroboter im Zaum gehalten. Allerdings habe ich ja letztes Jahr beim Vorkeimen der Ausbesserungs-Grashalme schon versucht, Gänseblümchenwiese hier auszubringen, mit dem kleinen Problem, dass Gänseblümchen nicht so keimen, wie ich das vorgekeimt habe. Gut, müssen wir dieses Jahr andere Methoden auffahren. Ich will nämlich auch den Nutzwert dieser Wiese steigern und ich habe mir überlegt, dass ich für den Probelauf der neuen Beetgrößen einfach die Umrandung mit dem Mähroboter noch mal neu fahre, damit ich dann da, wo wir Beete vorgesehen haben, schon mal wachsen lassen kann und dann bekommen wir ein besseres Gefühl dafür, wie groß das wirklich ist und können leichter feinjustieren. Ich glaube, das machen wir mal eben so.

Zeckenfarmen in Arbeit völlig separat ist in meinen Augen die Frage nach Einfahrt und Vorgarten. Also nicht völlig separat. Wir müssen schon irgendwie den Übergang zum Garten dann hinbekommen und wir brauchen hier auch Beleuchtung und hier vorne dann auch Bewässerung. Und dann gibt es da drüben auch noch den wilden Hang. Den vergessen wir heute einfach. Mache ich auch immer wieder über Monate. Perspektivisch braucht er vielleicht aber auch irgendwann eine Bewässerung. Wenn wir jetzt überlegen, was wir pflanzen, müssen wir ja einen Kompromiss finden aus: sie sehen schön aus und bilden optisch das Beet, das wir wollen. Und außerdem sind sie heimisch und einigermaßen sinnvoll für die Umwelt. Wir haben in letzter Zeit einfach immer geschaut: wenn uns irgendwelche Sachen über den Weg gelaufen sind, haben wir sie in Listen in NaturaDB geworfen und da bekommt ihr gleich, wenn ihr jetzt reingeht, hier z. B. für die Terrasseneinfassung eine Auswertung und Feedback dazu, wem ihr da wie sehr helft. Und das seht ihr auch auf den einzelnen Seiten der einzelnen Pflanzen, wie die Ökologie der jeweiligen Pflanze ist. Aber ihr könnt auch für die ganze Liste dann den Blühkalender aufrufen und dann könnt ihr sehen, was wann wie blüht und auch wo es vielleicht noch ein bisschen leer ist. Hier im Januar bis Dezember hätte ich jetzt hier nur den einen Schneeball, der nicht so richtig heimisch ist. Das Ganze kann man sich dann wieder auf zwei Arten schönreden. Also ich oder wir wollen ja Dinge, die hier das ganze Jahr über blühen. Immer abwechselnd ein dirigiertes Konzert der Blüte, z. B. zieht hier ein der Gemeine Liguster als heimische Heckenbusch-was-auch-immer-Pflanze. Hier habe ich letztes Jahr eine Kirschlorbeere gegen diese Kornelkirsche ausgetauscht, denn egal, Hauptsache Kirsche im Namen, die blüht dann irgendwann gelb, so ein bisschen wie eine Forsythie, die wir hier noch haben, aber das kommt hier sowieso alles weg. Also, der wird noch mal umgepflanzt werden müssen, wenn hier die Einfahrt neu kommt. Dann bekam ich vor Kurzem diese Salweide, die ist offenbar passend für Hanglagen gezüchtet, wenn ich mir seine Wuchsrichtung angucke. Die muss auch noch in Boden, aber dafür muss hier vorne auch erstmal alles nicht mehr so aussehen. Und dann haben wir halt jede Menge Pflanzen, Wiesenknöpfe, Purpur-Sonnenhüte, Prachtkerzen, Sumpfschafgaben. Da müssen wir natürlich immer ein bisschen sehen, wo wollen die eigentlich hin? Also, wie viel Licht wollen die? Wie groß werden die? Weil wir wollen ja auch nicht, dass wir unsere Terrasse nicht mehr wiederfinden. Und da werden wir uns einfach so ein bisschen durchhangeln und ausprobieren, da so ein paar Schichten und volle Beete mit hinzubekommen. Und dazwischen werden sicherlich auch ein paar sinnlose Pflanzen gepflanzt, aber dann kommt wieder eine Tauben-Skabiose. Das machen wir, weil wir das schön finden. Aber auch früh oder spät schlüpfende Insekten haben was davon. Umgekehrt seht ihr hier ja auch den Wert des Beetes für Flora und Fauna über das Jahr verteilt. Ein gepflegter Garten ist ebenfalls schlecht für alle. Wenn ihr sofort alles Ausgeblühte oder Vertrocknete entfernt, dann fehlen einigen Insekten abgestorbene Halme als Brutplätze. Und wir haben z. B. auch letztes Jahr die ausgeblühten Sonnenblumen einfach stehen lassen und im Winter waren da eigentlich ununterbrochen Blaumeisen dran. Das sieht natürlich für viele unschön aus oder ungewohnt, dass da einfach vertrocknete Blumen noch rumstehen. Aber so spart man sich auch Meisenknödel und unnötige Gartenarbeit und für die Natur ist es auch noch besser. Auch hier sehen wir: Ein smarter Garten muss nicht unbedingt die ganze Zeit von Strom betrieben werden. Faulheit ist auch eine Option und trotzdem bleibt genug Platz für Spielzeug.

Wir haben ja diese Zisterne und da wurde die Südseite des Hausdachs schon angeschlossen und da müsste jetzt also Wasser drin sein, dass wir fürs Bewässern nutzen können. Also, es ist zumindest Wasser drin, die Frage ist, wie viel, aber ich weiß auch nicht, wie tief es ist. Und das finden wir jetzt raus. Und da mir meine eigene Pumpe zu schade ist, habe ich mir die hier ausgeliehen. Irgendwie so eine Baustellenpumpe. Die soll ich da richtig einfach in den Schmodder reinhängen können und die zieht alles raus. Sie hat gesagt: "Wie viele 1000 l in der Sekunde?", keine Ahnung. Ich weiß halt nur noch nicht so richtig, also da ich nicht weiß, wie tief das ist, weiß ich ja auch nicht, wie viel Wasser ich da gleich raushole und was ich damit hier alles unter Wasser setze. Aber das finden wir auf die harte Tour raus. Ich hatte überlegt, ich lasse es hier im Chaos versickern, aber wenn ich Pech habe, überflute ich die Kaninchen. Vielleicht muss ich das doch eher einfach auf die Wiese lassen. Sieht natürlich nicht gut aus und riecht nicht gut, aber Schmodder ist ja auch irgendwie ein Dünger, oder nicht? Wir fangen einfach mal vorne an. Ob das mein Brettchen hält, wer weiß das schon. Ganz schön schmodderig da drin, aber der Mann hat gesagt, das ist eine Baustellenpumpe, die kann das. Sitzt da schon auf. Nee, wenn ich da nur... was soll ich denn damit machen? Ein Fontänenloch. Trockener kriegt das wohl nicht, ne? Jetzt muss ich da rein. Schauen wir mal, wie tief der Schlick ist. Guck mal, das ist ja 2 m tief, würde ich sagen, bis zum Überlauf. Was ist das für ein Durchmesser? Ein Meter. Bist du bescheuert? Ach so. Ich habe auch dich ein Spatenbrett gelegt. W hier. Na, um hier was rein, rauszuschaufeln sagen ist alles gut. Ja, ich weiß, was ich in Zukunft antworte auf die Frage: Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir aus? So, ich habe jetzt einige Eimer hier raus, aber die Frage ist ja: Wenn das eine Sickergrube ist, wann ist zu Ende, wenn ich mir am Erdkern die Füße verbrenne? Aber die wichtige Frage, die ich ja noch habe, ist: Wie viel Wasser ist denn hier oder kann hier drin sein? Und die Antwort ist ja theoretisch der Durchmesser mal die Höhe und die Höhe würde ich jetzt naja, zum Einlauf im Prinzip messen, ne? Da sind wir bei 154 cm und der Durchmesser ist 98. Das wird also ein Meter Durchmesser sein, der Ring. Und dann gute 150 habe ich Arbeitshöhe. Also, ich meine, ich habe noch ein bisschen 2,13 m, also ich habe noch ein bisschen Reserve bis zur Oberkante, bis es überläuft, aber sollte sich ja auch nicht hier drin zurückstauen eigentlich. Also, wenn das so in die Richtung 150 geht, muss ich einfach Notbewässern.

So, ich habe das gerade mal durchgerechnet. 1 m Durchmesser und anderthalb m Höhe bis zum Überlauf sind ungefähr, sind ziemlich genau 1,178 $m^3$ Wasser, also 1178 l. Ist richtig. Äh Rasen bewässert man bei, weiß ich nicht, einigermaßen lockerem Boden wahrscheinlich so mit 10 bis 15 l pro $m^2$, dann bleiben im schlechtesten Fall 78 $m^2$ Rasen. Das ist der Wahnsinn, wie viel Wasser man da verbraucht. Äh gut, den Rasen brauche ich auch theoretisch nicht unbedingt zu bewässern. Er kommt schon durch und wieder, aber auch für die ganzen Beete und so ist das einfach zu klein, denke ich. Also, ich kann sicher das Gewächshaus und die Beete im Notfall damit bewässern, aber da das auch ein Sickerschacht ist, ist die Frage, ob da im Sommer, wenn es so richtig trocken ist, überhaupt was drin bleibt. Ich könnte ihn natürlich unten zumachen, aber bleibt ja dann irgendwie zu klein für den Garten. Müssen wir jetzt noch irgendwo einen riesen Tank eingraben oder wo bekomme ich denn sonst das Wasser her? Ich weiß es gerade nicht. Ich würde sagen, ich mach's wie die Bundesregierung und lasse mich erstmal nicht von Fakten runterziehen und ignoriere das Problem einfach kurz und dann schauen wir mal.

Dieses Mal will ich, was die ganzen Bewässerungen angeht, auf das System von Hunter setzen. Da brauche ich noch eine genaue Teileliste. Die Frage ist aber auch, ob ihr noch ein bisschen Input habt, weil ich habe ja auch die letzten Male immer, wenn es um Bewässerung geht, jede Menge Feedback von euch bekommen. Manchmal gewünschtes und manchmal auch ein bisschen mehr, aber ich kenne mich da nicht so aus mit den ganzen Regnern und was wir machen können für die Beete, für die Verteilung und so. Also schreibt es gerne unten in die Kommentare. Für KNX gibt es ja z. B. von Elsner diese Fertiglösung, die aus meiner Sicht allerdings zwei Schwachstellen hat. Sie bietet nur vier unterschiedliche Wasserkreise und sie kostet 1000 €. Aber wenn wir schon mal eben runterbrechen, was wir eben besprochen haben, dann brauche ich ja allein einen Wasserkreis für das Gewächshaus, einen für die Rasenbewässerung und dann für die Beete noch mal mindestens eins pro Hausseite, würde ich sagen, wahrscheinlich sogar mehr. Und dann sind wir aber schon bei minimal sieben Wasserkreisen, wenn im Vorgarten auch was sein soll und so. Aber das andere, was mir noch fehlt, ist die Möglichkeit, diese Zisterne aufzufüllen. Und unser Außenwasserhahn, der da vorne an der Wand hängt, hat noch keine separate Wasseruhr und auch keine richtige Möglichkeit, eine davorzubauen. Ich würde also hier einen zweiten hinlegen lassen und da dann eine zweite Wasseruhr, weil wir dies das dann auch benutzen, um im Zweifel mal ein Planschbecken zu füllen oder was auch immer und da will ich ja kein Abwasser für bezahlen. Die Vorbereitung dafür liegt zum Glück schon in der ehemaligen Garage. Aber dann brauche ich hier auch einen Sensor, der mir den Füllstand angibt, weil ich glaube, dass dieser ehemalige Überlauf hier zu ist oder hier irgendwo im Nichts verläuft. Aber dann brauche ich auch überhaupt keinen Überlauf, denn dann könnte ich wie meine Frau damals beim Stillen der Kinder abpumpen, bevor das Ganze irgendwie überläuft. Das Ganze braucht aber ja noch einen kleinen Moment, weil ich ja erstmal rausfinden muss, was ich alles brauche. Vielleicht planen wir das auch in einem Livestream und dann muss das ja alles auch erstmal eingebuddelt werden. Und übergangsweise habe ich mir überlegt, dass wir einfach den Ipa Erasens 2 benutzen. Ich habe mir ja letztes Jahr den E-Sens 1 gekauft und da wurde relativ schnell der Software-Support eingestellt. Allerdings, bzw. sie haben gesagt, dass sie nicht sicherstellen können, dass es dieses Jahr funktioniert, aber alle Käufer des E-Sens 1 haben kostenlos den E-Sens 2 bekommen und da schauen wir jetzt mal eben rein. Außerdem kam vor ein paar Tagen noch dieses Päckchen. Was da drin ist, steht unter dem Label. Ich habe keine Ahnung, was das hier ist. Verlängerungskabel für Outdoor-Kabel. So, Erasens 2 ist connected. Das heißt, jetzt können wir hier rein und den aktualisieren. Ich glaube, der braucht dringend ein Update. Ich hoffe, dann geht alles besser. Während der updatet, will ich euch kurz darauf hinweisen, dass wir auch dieses Jahr wieder ein Gastspiel haben werden. Im Herbst gibt es wieder die große Spiel und Zeug, weiß ich auch nicht, Tagesveranstaltung und die Tickets sind jetzt hier verfügbar. Link findet ihr auch in der Videobeschreibung. Und ihr könnt euch jetzt ein Ticket sichern, ohne so ganz genau zu wissen, worum es geht. Oder ihr wartet, bis ihr wisst, worum es geht, es aber vielleicht keine Tickets mehr gibt. Also, wenn ihr letztes Mal da wart und Spaß hattet, greift zu. Wenn ihr letztes Mal gesehen habt, dass andere Spaß hatten und das diesmal auch wollt, greift noch mehr zu. So, außerdem bin ich auf dem neuesten Stand. Bewässerungstest. Warum ist das so schaumig? Ist das der ganze Druck, den du hast? Nein. Oh, das ist aber knapp an der Kamera vorbei. Ich komme nicht zu euch. Druck mindern. So, ja, der Test ist abgeschlossen. So, dann starten wir doch mal die Kartierung für eine Fläche. Er freut sich schon ein bisschen, dass ich hier bin. So, das heißt, hier setzen wir den Startpunkt, ne? Das ist ein bisschen zu weit. Wie fein justiert geht das? Doch, ein bisschen. Man muss nur sehr vorsichtig sein. So, jetzt kommt die spannende Frage. Die Feinabstimmung ist ein bisschen fummelig. Außer werden jetzt mal die Füßchen lassen. So, das ist der Rasen. Das ist das, was neu ist, dass es verschiedene Bereiche geben kann. Ich möchte eine weitere Fläche hinzufügen. Noch eine Fläche. Nächster Schritt. Ich kann ja theoretisch sogar das Reinigen des Mähroboters auch als Punktbewässerung machen, dass er da einfach hin sprüht. Das ist jetzt das Bild. Wie wollen wir das denn? Was haben wir heute? Mittwoch. Heute könnten wir schon gut machen. So machen wir das. Ja, wobei im Moment ist angepflanzt, ne? Soll ruhig bestätigen. Startzeit abends, damit das nicht mehr so viel verdunstet. Sagen wir um 19 Uhr regnet's. Wiederholen wöchentlich, aber ich will ja jetzt auch einmal... Ach, das war die Geschichte, dass man immer nur mit Bewässerungsplan kann, ne? So Beet bewässern wir da jetzt mal 3 mm rein. So, er fährt sich auf Position und fängt an. Würde sagen, der neue Hyper E-Resens 2 ist eigentlich so ein bisschen das, was ich mir letztes Jahr von dem ersten erhofft hatte. Also die Möglichkeit verschiedene Beete anzulegen, ist natürlich schon nett und oben drauf nicht groß was verlegen zu müssen, sondern einen so einen Bewässerungsroboter im Garten stehen zu haben oder mehrere, je nachdem wie groß euer Garten ist. Es hat sich sonst nicht viel geändert. Also Reichweite und die grundsätzliche Funktionsweise findet ihr in dem Video aus dem letzten Jahr. Ansonsten hat es halt natürlich die gleichen Schwächen: oberirdische Wasserwurfs. Also ihr könnt damit nicht vernünftig bewässern, wenn es warm ist, weil alles auf den Blättern verdunstet. Ihr habt natürlich ein Problem, wenn kleinere Pflanzen aus Sicht des E-Sens hinter einer größeren wachsen, dann kriegen die kleinen nämlich nichts ab. Ja, ansonsten ist es halt einfach und je nach Gartenaufbau kann das schon eine ganz nette Alternative sein zu dem, was ich mir hier aufgetragen habe, hier irgendwelche Bewässerungsgräben zu graben. Ich weiß auch noch nicht, wie ich das mache. Ich weiß noch gar nicht so richtig, wie es weitergeht. Irgendwie liegt mir die Zisterne noch ein bisschen schwer im Magen. Ich will auch nicht die ganze Zeit mit Leitungswasser bewässern. Müssen wir hier jetzt noch eine echte große Zisterne irgendwo einbuddeln? Lässt sich hier vielleicht entgegen der Aussage des Maklers damals doch ein Brunnen spülen oder finden wir irgendeinen anderen Weg? Ich weiß es auch nicht. Ich mache die Tage mal einen Gartensprechstunden-Livestream, dann können wir auch über das Bewässerungssystem und die genaue Auswahl von irgendwelchen Regnern und Tropfschläuchen reden. Abonniert gerne für die zweite Folge, wo ich pflanze, grabe und hoffentlich eine Lösung habe. Das reimt sich. Kauft euch sonst gerne Tickets fürs Gastspiel und dann gibt es hier mehr Gartenvideos oder hier den ersten Teil meines Stromverbrauchsepos. Abonnieren nicht vergessen für die 400.000 und dann sehen wir uns nächste Woche.
